ART@VERIUM -
Kunst mit einem Draht zur Wirtschaft und Wirtschaft mit einem Flair für Kunst.

Verium steht für Unternehmertum und mit Hans-Jörg Zingg konnten wir einen Unternehmer und passionierten Fotografen begeistern, uns seine einzigartigen und wunderschönen Bilder für die Verium Homepage zur Verfügung zu stellen. Ein Unternehmer zeichnet sich dadurch aus, dass er neue Wege beschreitet, mit viel Mut die eigenen Ziele verfolgt und seiner Überzeugung treu bleibt. Hans-Jörg Zingg verkörpert dies in einer unvergleichlichen Art und Weise, was sich auch in seinen ausdrucksstarken und kraftvollen Bildern widerspiegelt.
 

Über den Fotografen

Hans-Jörg Zingg ist mit Leib und Seele Gastronom und führt zusammen mit seiner Ehefrau Anja Zingg das Restaurant El-Paradiso in St. Moritz. Bevor er im Jahre 1998 im Engadin heimisch wurde, führten ihn seine Wanderjahre u.a. von Bern über Zermatt nach Zürich. In dieser Zeit erlernte er das Handwerk eines Gastronomen, entwickelte neue Gastro-Konzepte (u.a. AlpenRock House) und eröffnete mit dem El-Presidente am Flughafen in Zürich ein erfolgreiches Nachtlokal. Hans-Jörg Zingg ist aber nicht nur Gastronom, sondern auch ein Künstler, was sich in seinen Fotografien, der perfekten Inszenierung und der Konzentration auf kleinste Details in seinem Restaurant zeigt.

Der Künstler über sich

Mit den Jahren entdeckte und realisierte ich, dass Gastronomie und Photographie sehr viele Parallelen aufweisen und in der Umsetzung geradezu identisch sind. Von der Idee bis zum fertigen Produkt auf dem Teller oder dem Papier, müssen viele Einzelschritte stimmen, um am Ende das gewünschte Ergebnis servieren oder präsentieren zu können. Mit den Bildern „Roads to Heaven“ kommen meine zwei Leidenschaften zusammen.

Die Bilder zeigen meine persönlichen „Roads to Heaven“, welche seit vielen Jahren alle ins Engadin führen. Hier haben meine Frau Anja und ich schlussendlich unser Ziel gefunden und sind „angekommen“. So sind auf den Bildern Pässe zu sehen, welche direkt oder indirekt in unsere gewählte Heimat – dem Engadin führen.

Zur erfolgreichen Umsetzung meiner ersten Bildserie lernte ich mit David Osborn einen Photographen kennen, welcher mich in die Geheimnisse der Landschaftsphotographie einführte und bei deren technischen Umsetzung unterstützte.

Vom Moment unserer Geburt bewegen wir uns bereits auf den „Roads to Heaven“

Für jeden von uns gestalten sich die „Wege des Lebens“ zwar unterschiedlich, dennoch sind die Gesetze des Lebens für alle gleich. So kann oder könnte in der Regel jeder selbst bestimmen, auf welchem Weg oder welcher Panoramastrasse er zu seinem Ziel fahren will. Naturgemäss ist dies aufgrund von Herkunft, Konstruktion und Baujahr“ für viele oft ungleich und die Einen müssen — um an dasselbe Ziel zu gelangen — einen längeren Weg oder steileren „Pass“ fahren als die Anderen. Diese „Anderen“ finden gelegentlich auch eine „vermeintliche Abkürzung“ um früher ihr Ziel zu erreichen. Diese persönliche und für mich wichtige Erkenntnis beschäftigte mich schon sehr lange. Mit der Bilderserie „Roads to Heaven“ habe ich nun diese Betrachtungsweise des Lebens photographisch umgesetzt. Die auf jedem Bild vorhandenen drei 356er symbolisieren jeweils die Zeitebenen Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft mit dem Hintergrund, dass wir uns auf der gewählten Strasse in jedem Moment (Gegenwart) bewusst sein müssen, dass wir nur hier stehen, weil wir den vorherigen Streckenabschnitt (Vergangenheit) bewältigt haben. Auch symbolisieren die 3 Roten den Weg, den wir bis zu unserem selbst gesteckten Ziel (Zukunft) zurücklegen werden. Dies natürlich immer nur dann, wenn nichts „Unvorhergesehenes“ unseren Weg kreuzt oder blockiert.

Wenn wir während der Fahrt merken oder feststellen müssen, dass uns die gewählte Strasse nicht an das gewünschte Ziel bringen wird, stehen uns immer verschiedene Möglichkeiten offen. Sollen wir bis zur nächsten Kreuzung weiterfahren und dann einen neuen Weg einschlagen, oder sollen wir wenden und auf der bereits bekannten Strasse bis zur letzten Kreuzung zurückfahren, um dann einen neuen Weg einzuschlagen?

Der Eine oder Andere ist in Eile oder mag vielleicht das Risiko und fährt querfeldein. Dies erfordert jedoch neben einer geeigneten „Konstruktion“ (Robustheit & Nervenkostüm) auch ein grosses Mass an Mut und Energie. Um diese Gegebenheiten zu symbolisieren, sind auf einigen Bildern auch Porsches zu sehen, welche in beide Richtungen fahren. Welcher, welcher ist — Zukunft, Gegenwart & Vergangenheit — bleibt der Phantasie des Betrachters überlassen.

Hans-Jörg Zingg

(rockborn.ch)